Bestandsaufnahme
Woche 1Gemeinsamer Rundgang durch Ihr Haus. Was muss gemacht werden, was können Sie selbst erledigen, wo brauchen Sie Unterstützung? Am Ende steht ein konkreter Plan mit Terminen und Zuständigkeiten.
Zwischen „das Haus steht zum Verkauf“ und „das Haus ist verkaufsfertig“ liegen oft Wochen Arbeit: Handwerker koordinieren, Unterlagen besorgen, Timing abstimmen. Wir unterstützen Sie dabei kostenfrei, von der reinen Beratung bis zur kompletten Koordination. Sie entscheiden, wie viel Sie selbst übernehmen.
Käufer entscheiden schnell, oft in den ersten Minuten einer Besichtigung und manchmal schon beim ersten Blick auf die Fotos im Internet. Was sie sehen, formt die gesamte Wahrnehmung.
Ein aufgeräumtes Haus mit frischen Wänden und gepflegtem Garten signalisiert: Hier hat jemand aufgepasst. Ein vollgestellter Keller, abblätternde Farbe und Unkraut in der Einfahrt signalisieren das Gegenteil. Käufer beginnen dann, nach weiteren Mängeln zu suchen. Und wer sucht, findet.
Der Unterschied liegt erfahrungsgemäß bei 5 bis 15 Prozent des Verkaufspreises. Bei einem Haus für 350.000 Euro sind das 17.500 bis 52.500 Euro. Die Vorbereitung kostet typischerweise 3.000 bis 10.000 Euro. Die Rechnung geht auf.
Viele Eigentümer starten voller Energie. Nach zwei Wochen sieht die Sache anders aus: Handwerker, die nicht zurückrufen, Ämter, die länger brauchen als gedacht und ein Entrümpeln, das sich zieht, weil in jedem Karton Erinnerungen stecken. Plötzlich ist man Projektmanager für den eigenen Hausverkauf, neben allem anderen.
Deshalb koordinieren wir die Vorbereitung. Ein vorbereitetes Haus verkauft sich schneller und zu einem besseren Preis, weil Käufer weniger Angriffsfläche für Preisverhandlungen finden. Davon profitieren Sie und davon profitieren wir, denn ein guter Verkauf ist unsere beste Referenz. Den Ablauf des Verkaufs selbst beschreiben wir hier.
Wir planen rückwärts vom Wunschtermin und sagen Ihnen ehrlich, ob der Zeitplan haltbar ist. Wer im April verkaufen will, sollte spätestens im Januar mit der Vorbereitung beginnen.
Gemeinsamer Rundgang durch Ihr Haus. Was muss gemacht werden, was können Sie selbst erledigen, wo brauchen Sie Unterstützung? Am Ende steht ein konkreter Plan mit Terminen und Zuständigkeiten.
Keller, Dachboden und Garage werden geräumt, Möbel reduziert, persönliche Dinge verpackt. Das Haus wird auf das Wesentliche reduziert, damit Käufer Platz statt Vergangenheit sehen.
Maler streichen die Wände, Gärtner machen den Außenbereich, Kleinreparaturen werden erledigt. Alles koordiniert und möglichst parallel, damit keine Woche verloren geht.
Letzte Unterlagen werden zusammengestellt, die Grundreinigung läuft, professionelle Fotos entstehen, das Exposé wird erstellt. Ihr Haus ist verkaufsfertig.
Zum Timing gehört auch die Jahreszeit: Frühjahr und Herbst gelten als beste Verkaufszeiten, die Gärten sind grün oder bunt und das Licht ist gut für Fotos. Im Winter wirkt alles grau, im Hochsommer sind viele im Urlaub. Bei umfangreichen Maßnahmen oder schwieriger Handwerkerverfügbarkeit planen wir mehr Puffer ein.
Ein Hausverkauf berührt viele Bereiche gleichzeitig: innen und außen, handwerklich und bürokratisch. Jeder Bereich verlangt Zeit und meistens die richtigen Leute. Wer alles selbst koordiniert, merkt schnell, dass das ein Projekt ist.
Wandfarben aus den 90ern, Nikotinspuren, vergilbte Stellen hinter alten Möbeln: Käufer sehen das sofort und rechnen im Kopf höher als nötig. Frisch gestrichene Wände verändern den Gesamteindruck, der Aufwand ist überschaubar.
Der Garten ist das Erste, was Käufer sehen, vor Ort und auf den Fotos. Überwucherte Hecken und Unkraut zwischen den Pflastersteinen formen den ersten Eindruck, bevor jemand das Haus betritt.
Irgendwann muss alles raus. Ein Umzug parallel zum Verkauf ist Logistik: Die neue Wohnung ist vielleicht nicht bezugsfertig, Möbel müssen zwischengelagert werden, Besichtigungen laufen zwischen Kartons.
Staub auf Fensterbänken, Kalk in den Armaturen, muffiger Keller: Kleinigkeiten, die im Alltag untergehen, fallen bei der Besichtigung auf. Ein Haus, das nicht sauber wirkt, wird kritischer bewertet.
Tropfende Wasserhähne, klemmende Türen, rissige Silikonfugen: Jeder kleine Mangel bestätigt einen Verdacht. Ein 30-Euro-Problem wird in der Verhandlung zum Argument für 2.000 Euro Preisnachlass.
Wir arbeiten seit Jahren mit denselben Betrieben aus Worms und Umgebung, deren Arbeit und Inhaber wir kennen. Keine anonymen Plattformen, bei denen niemand weiß, wer klingelt.
Unsere Partner arbeiten in Worms mit allen Stadtteilen, im Wonnegau rund um Osthofen und Westhofen, im Kreis Bergstraße von Lampertheim bis Bensheim und in den Kernstädten an Rhein-Neckar und Rhein-Main. Wir verdienen an der Vermittlung nichts. Unser Interesse ist ein Haus, das sich gut verkauft.
Was hinter jedem Gewerk steckt, womit Sie rechnen sollten und woran Vorbereitungen in der Praxis scheitern. Zum Nachlesen, bevor der erste Handwerker kommt.
Wandfarben aus den 90ern, Nikotinspuren, Kinderzeichnungen, vergilbte Stellen hinter alten Möbeln: All das sehen Käufer sofort. Sie rechnen im Kopf durch, was sie das kosten würde und meistens rechnen sie höher als nötig. Der Abzug in der Preisverhandlung ist dann größer, als die Renovierung gekostet hätte.
Frisch gestrichene Wände verändern den Gesamteindruck eines Hauses. Der Aufwand ist überschaubar, der Effekt groß. Wichtig dabei sind neutrale Farben: Weiß, gebrochenes Weiß, helles Grau. Experimente und persönliche Vorlieben heben Sie sich fürs nächste Zuhause auf, denn Sie wollen möglichst viele Käufer ansprechen statt der wenigen, denen terrakottafarbene Wände gefallen.
In der Praxis bedeutet Streichen: Maler finden, Farbton abstimmen, Möbel rücken oder abdecken und mehrere Tage Trocknungszeit einplanen. Bei einem Einfamilienhaus rechnet man mit drei bis sechs Arbeitstagen je nach Größe und Zustand, der Außenbereich kommt gegebenenfalls dazu. Unsere Malerpartner arbeiten zwischen Mannheim, Worms, Osthofen und Mainz mit einem festen Ansprechpartner für Sie.
Der Garten ist das Erste, was Käufer sehen, bei der Besichtigung vor Ort und auf den Fotos im Internet. Überwucherte Hecken, ungepflegter Rasen, Unkraut zwischen den Pflastersteinen, eine verwitterte Terrasse: Das formt den ersten Eindruck, bevor jemand das Haus überhaupt betreten hat. Und der erste Eindruck ist hartnäckig.
Einen Gärtner zu finden, der kurzfristig Zeit hat, ist schwieriger, als man denkt. Im Frühjahr ist Hochsaison, da sind alle ausgebucht. Im Herbst wächst das Laub schneller nach, als man es wegräumen kann. Das Timing muss zum Verkaufszeitpunkt passen, besonders wenn professionelle Fotos entstehen sollen. Gemähter Rasen am Foto-Tag nützt wenig, wenn die Hecke seit zwei Jahren niemand geschnitten hat. Wir sorgen dafür, dass der Garten- und Landschaftsbauer rechtzeitig beauftragt ist.
Manche Eigentümer wohnen noch im Haus, während es verkauft wird. Andere sind ausgezogen und die Räume stehen leer. Beides hat Vor- und Nachteile, aber irgendwann kommt der Punkt, an dem das Haus übergeben werden muss. Dann muss alles raus.
Ein Umzug parallel zum Verkauf ist eine logistische Herausforderung. Die neue Wohnung ist vielleicht noch nicht bezugsfertig, die Möbel müssen zwischengelagert werden und Besichtigungen finden statt, während man zwischen Kartons lebt. Wir kennen Umzugsunternehmen in der Region, die flexibel sind und kurzfristige Termine möglich machen. Die wissen, dass bei Hausverkäufen manchmal alles schnell gehen muss, weil der Notartermin steht und die Übergabe in drei Wochen sein soll. Das ist deren Alltag. Mit der richtigen Firma verläuft der Umzug dann überraschend angenehm.
Staub auf den Fensterbänken, Kalkflecken an den Armaturen, Spinnweben in den Ecken, ein leicht muffiger Geruch im Keller: Kleinigkeiten, die im Alltag untergehen. Bei einer Besichtigung fallen sie auf. Käufer nehmen alles wahr, bewusst und unbewusst. Ein Haus, das nicht sauber wirkt, wirkt nicht gepflegt und ein Haus, das nicht gepflegt wirkt, wird kritischer bewertet.
Eine professionelle Grundreinigung vor den ersten Besichtigungen macht deshalb einen Unterschied: Fenster, Böden, Küche, Bäder, Keller, Garage, alles einmal von oben bis unten. Das ist keine normale Putzaktion, sondern eine Intensivreinigung, die Stunden dauert und Equipment braucht. Viele Eigentümer putzen selbst, aber nicht gründlich genug, oder ihnen fehlt schlicht die Zeit, ein ganzes Haus auf Hochglanz zu bringen. Unser Reinigungsteam kennt die Stellen, die Käufer prüfen und arbeitet so, dass das Haus am Foto-Tag glänzt.
Tropfende Wasserhähne, klemmende Türen, defekte Steckdosen, lockere Fußleisten, rissige Silikonfugen, ein Rollladen, der nicht mehr hochgeht: kleine Mängel, an die man sich im Alltag gewöhnt hat. Man lebt damit und nimmt sie nicht mehr wahr. Käufer sehen jeden einzelnen.
Das Tückische daran: Jeder kleine Mangel bestätigt einen Verdacht. Wenn schon der Wasserhahn tropft, was ist dann mit den Dingen, die man nicht sieht? Ein 30-Euro-Problem wird so zum Argument für 2.000 Euro Preisnachlass. Diese Psychologie funktioniert zuverlässig, bei jeder Besichtigung. Der Hausmeisterservice, mit dem wir arbeiten, kennt die typischen Mängellisten bei Hausverkäufen, kommt mit dem richtigen Werkzeug und erledigt an einem Tag, wofür Sie sonst fünf verschiedene Handwerker bräuchten.
Käufer verzeihen ein altes Bad eher als einen tropfenden Wasserhahn. Das eine ist Geschmack, das andere wirkt wie ein Versäumnis.
Wir arbeiten seit Jahren mit denselben Handwerksbetrieben zusammen: Maler, Gärtner und Entrümpler aus Worms und Umgebung. Keine anonymen Plattformen, bei denen man nicht weiß, wer klingelt, sondern Betriebe, deren Arbeit wir kennen und deren Inhaber wir persönlich kennen.
Diese langfristige Zusammenarbeit zahlt sich aus. Unsere Partner wissen, worauf es bei Hausverkäufen ankommt, die haben das oft gemacht. Die wissen, dass der Foto-Termin am Freitag nicht verschiebbar ist und dass die Fußleisten auch gestrichen werden müssen. Dieses Verständnis baut man nicht auf, wenn jedes Mal jemand Neues kommt. Die Rückmeldungen unserer Kunden entscheiden, mit wem wir weiterarbeiten. Wer Termine nicht einhält oder unsauber arbeitet, fliegt aus der Liste.
Sie zahlen dabei normale Handwerkerpreise. Das Angebot geht direkt an Sie, die Rechnung auch. Wir verdienen an der Vermittlung nichts. Unser Interesse ist ein Haus, das sich gut verkauft und dafür brauchen wir gute Handwerker.
Manche Eigentümer organisieren die Vorbereitung problemlos selbst. Andere merken nach zwei Wochen, dass sie Unterstützung brauchen. Für beide haben wir ein Angebot, von der reinen Beratung bis zur kompletten Koordination. Sie entscheiden, wie viel Sie selbst übernehmen und können das jederzeit anpassen.
Was die Koordination konkret umfasst:
Mannheim, Worms, Osthofen, Alzey, Mainz und die Dörfer dazwischen: Das ist unser Markt. Hier verkaufen wir Häuser, hier kennen wir die Preise, hier wissen wir, was Käufer erwarten. Rheinhessen, die Bergstraße und die Region Rhein-Neckar sind dabei keine homogenen Märkte. Ein Haus in der Wormser Innenstadt verkauft sich anders als eines in Monsheim und was sich in Frankfurt lohnt, muss sich hier nicht lohnen. Welche Maßnahme sich für Ihr Haus rechnet, beantworten wir deshalb nie pauschal, sondern mit Blick auf Lage und Nachfrage vor Ort.
Wer sein Haus innerhalb von zehn Jahren nach dem Kauf wieder verkauft, muss den Gewinn unter Umständen versteuern, das ist die Spekulationssteuer. Sie kann erheblich ausfallen, es gibt aber Ausnahmen: Wer das Haus selbst bewohnt hat, zahlt in der Regel keine. Wir sind keine Steuerberater und geben keine Steuerberatung, aber wir weisen rechtzeitig auf diese Punkte hin, damit Sie sich informieren können, bevor Termine drängen. Den Überblick über alle übrigen Posten, von der Grundschuld-Löschung bis zum Energieausweis, behalten Sie mit dem Verkaufskosten-Rechner.
Wer tiefer einsteigen möchte, findet mehr in unserem Artikel Haus verkaufen ohne Makler: Ablauf und Unterlagen.
Jedes Dokument muss irgendwo beantragt, abgeholt oder erstellt werden und die Fristen summieren sich. Wer bis zum letzten Moment wartet, verschiebt den Verkaufsstart. Wir prüfen am Anfang, was vorhanden ist und kümmern uns auf Wunsch um die Beschaffung.
Ohne ihn dürfen Sie bis auf wenige Ausnahmen nicht inserieren. Pflicht nach dem Gebäudeenergiegesetz.
Braucht der Notar, verlangt die Bank des Käufers. Ein aktueller Auszug, nicht der von 1998.
Zeigt Grundstücksgrenzen und Zuschnitt. Käufer mit Anbau- oder Gartenplänen fragen danach zuerst.
Grundlage für Preis und Exposé. Weicht die echte Fläche ab, platzen Finanzierungen.
Erleichtern die Vermarktung deutlich. Wir lassen alte Pläne möbliert und lesbar aufbereiten.
Wichtig bei Anbauten, Wintergärten und ausgebauten Dachgeschossen. Fehlende Genehmigungen vorher klären.
Heizung, Dach, Fenster mit Jahreszahlen und Rechnungen. Jeder Beleg stützt den Preis.
Käufer wollen wissen, was das Haus im Unterhalt kostet. Ehrliche Zahlen schaffen Vertrauen.
Teilungserklärung, Protokolle der Eigentümerversammlungen, Wirtschaftsplan, Hausgeldabrechnung und die Höhe der Instandhaltungsrücklage.
Bevor Sie in die Vorbereitung investieren, lohnt der Blick auf den Ausgangswert: Marktwert unverbindlich prüfen, kostenlos und ohne Kontaktdaten. Was der Energieausweis kostet und wie lange er dauert, steht unter Energieausweis beim Hausverkauf.
Neue Einbauküche für 25.000 Euro? Das Bad komplett sanieren? Diese Investitionen holen Sie beim Verkauf fast nie wieder herein, denn Käufer haben eigene Vorstellungen und zahlen nicht für Ihren Geschmack.
Neue Küche 25.000 Euro, Bad-Sanierung fünfstellig: Käufer hätten beides anders gemacht
Silikonfugen erneuern, Armaturen entkalken, Licht reparieren
Dach neu decken, obwohl es dicht ist; hochwertige Beläge verlegen
Kleinreparaturen, die Mängel-Verdacht ausräumen
Aufwendige Gestaltung nach eigenem Geschmack
Neutral streichen: 700 bis 5.000 Euro, große Wirkung
Garten neu anlegen
Pflegen und aufräumen: 300 bis 1.500 Euro
Ignorieren und hoffen, dass es nicht auffällt
Undichtes Dach, Schimmel, kaputte Heizung beheben oder offen einpreisen
Die Daumenregel: Investieren Sie nur, wenn der erwartete Mehrerlös mindestens doppelt so hoch ist wie die Kosten. Manchmal ist die ehrlichste Empfehlung, sich das Geld zu sparen und in eine gute Vermarktung zu stecken. Welche Maßnahmen bei Ihrem Haus sinnvoll sind, hängt von Zustand, Lage und Markt ab. Die Ersteinschätzung kostet nichts.
Ohne gültigen Energieausweis dürfen Sie Ihr Haus bis auf wenige Ausnahmen nicht inserieren. Das schreibt das Gebäudeenergiegesetz vor, bei Verstößen sind Bußgelder bis zu 10.000 Euro möglich. Die Kennwerte gehören schon in die Anzeige, bei der Besichtigung muss der Ausweis vorgelegt und nach dem Vertragsschluss übergeben werden.
Die Ausstellung übernimmt ein Fachmann, je nach Auslastung dauert das zwei bis drei Wochen. Der einfachere Verbrauchsausweis genügt, wenn mindestens drei Jahre Verbrauchsdaten vorliegen und das Haus nach 1977 gebaut oder entsprechend saniert wurde; sonst wird der aufwendigere Bedarfsausweis fällig. Beides kostet zwischen 80 und 500 Euro und beides steht im Verkaufskosten-Rechner.
Professionelle Fotos sind kein Schmuck, sondern der erste Besichtigungstermin. Die meisten Käufer entscheiden am Bildschirm, ob sie anfragen. Deshalb steht der Foto-Tag am Ende der Vorbereitung, wenn Wände, Garten und Reinigung fertig sind.
Komplett leer räumen müssen Sie nicht. Eine reduzierte Möblierung wirkt oft besser als leere Räume. Wichtig ist, dass persönliche Gegenstände verschwinden: Familienfotos, Sammlungen, individuelle Dekoration. Käufer wollen sich vorstellen, wie sie selbst in dem Haus leben würden. Je neutraler die Einrichtung, desto leichter fällt das.
Der Fotograf braucht zwei bis drei Stunden und Tageslicht. Das Haus muss an diesem Tag wirklich fertig sein, fast fertig reicht nicht: Deshalb steht der Termin am Ende des Vier-Wochen-Plans und wird nicht verschoben.
Die meisten Verzögerungen im Verkauf entstehen nicht bei der Vermarktung, sondern bei Dingen, die Monate vorher hätten angestoßen werden können. Diese vier prüfen wir in der ersten Woche.
Kleine Maßnahmen wie Streichen, Aufräumen und Gartenpflege lohnen sich fast immer: überschaubare Kosten, große Wirkung auf Käufer. Große Investitionen wie neue Küchen oder Bäder rechnen sich selten, weil Käufer eigene Vorstellungen haben. Unsere Empfehlung: Investieren Sie nur, wenn der erwartete Mehrerlös mindestens doppelt so hoch ist wie die Kosten und fragen Sie vorher uns.
Rechnen Sie mit drei bis vier Wochen: eine Woche für Planung und Entrümpelung, eine für die Handwerker, eine für Feinschliff und Unterlagen. Bei umfangreichen Maßnahmen oder schwieriger Handwerkerverfügbarkeit kann es länger dauern. Unterlagen wie Energieausweis und Grundbuchauszug brauchen eigene Vorlaufzeit.
Die meisten Eigentümer investieren zwischen 3.000 und 10.000 Euro: Entrümpelung 400 bis 3.000 Euro, Malerarbeiten 700 bis 5.000 Euro, Gartenpflege 300 bis 1.500 Euro, Kleinreparaturen 200 bis 800 Euro. Im Verhältnis zum Verkaufspreis sind das 1 bis 3 Prozent, der Mehrerlös liegt erfahrungsgemäß deutlich darüber.
Energieausweis, Grundbuchauszug, Grundrisse und Wohnflächenberechnung, Flurkarte, dazu Baupläne und Baugenehmigungen, falls vorhanden. Bei Eigentumswohnungen kommen Teilungserklärung, Protokolle der Eigentümerversammlungen, Wirtschaftsplan und Hausgeldabrechnung dazu. Wir prüfen am Anfang, was vorhanden ist und was beschafft werden muss.
Ja. Wir arbeiten mit Malern, Gärtnern und Entrümplern aus Worms und Umgebung zusammen, deren Qualität wir aus Jahren der Zusammenarbeit kennen. Sie zahlen normale Handwerkerpreise, das Angebot geht direkt an Sie. Wir verdienen an der Vermittlung nichts.
Nicht unbedingt. Eine reduzierte Möblierung wirkt oft besser als leere Räume. Wichtig ist, dass persönliche Gegenstände weggeräumt werden: Familienfotos, Sammlungen, individuelle Dekoration. Je neutraler die Einrichtung, desto leichter können sich Käufer ihr eigenes Leben im Haus vorstellen.
Frühjahr und Herbst gelten als beste Verkaufszeiten, im Winter wirkt vieles grau, im Hochsommer sind Käufer im Urlaub. Wichtiger als die Saison ist der Vorlauf: Wer im April starten will, beginnt im Januar. Ein Haus, das im Januar vorbereitet wird, steht im April mit grünem Garten und ohne Hektik online und genau das sehen Käufer.
Harald RehbeinInhaber · Mo bis Fr 9 bis 18 Uhr im Büro